Brieföffner in Form eines Säbels aus der napoleonischen Zeit, aus Metall gefertigt.
Der Säbel ist ein gebogenes, einseitig geschliffenes Schwert, das zum Schneiden bestimmt ist und zwischen dem 17. und 20. Jahrhundert üblicherweise von der Kavallerie sowie von Offizieren der Infanterie und der Marine verwendet wurde.
Die Krümmung seiner Klinge unterscheidet ihn traditionell vom Schwert, und sein Zweck besteht darin, dass ein Mann, wenn er den Arm mit dieser Waffe ausholt, einen weiten Bogen um den Gegner zieht, wodurch die Schneide des Säbels stets tangential zum Körper verläuft; dies entstand aus der Notwendigkeit der Schnelligkeit im Kampf, die dadurch erreicht wird, dass man schneidet, ohne die Klinge der Waffe im Körper des Gegners stecken zu lassen. Die für die Kavallerie bestimmten Säbel weisen eine starke Krümmung auf und sind fast kreisförmig, während die Säbel für die Infanterie und die Marine eine geringere Krümmung aufweisen, da bei ihnen der Verteidigungsfunktion größere Bedeutung zukommt: den Feind auf Distanz zu halten und seine Hiebe abzuwehren.